Automobilkaufmann: Beruf zwischen Leidenschaft und Kommerz
Automobilkaufleute arbeiten in Autohäusern, bei Herstellern und Importeuren. Sie beraten Kunden, organisieren den Verkauf, kümmern sich um Finanzierung und Leasing und koordinieren den Werkstattbetrieb. Ein Beruf für alle, die Autos lieben und kommunikativ sind.
Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre (dual). Inhalte: Fahrzeugverkauf und -beratung, Finanzierung und Leasing, Werkstattservice, Lagerwirtschaft, Buchhaltung und Marketing. Voraussetzung: Mittlerer Schulabschluss, idealerweise gute Noten in Mathe und Deutsch.
Gehalt
| Phase | Gehalt brutto/Monat |
|---|---|
| Ausbildung 1. Jahr | 800-920 EUR |
| Ausbildung 2. Jahr | 850-970 EUR |
| Ausbildung 3. Jahr | 900-1.050 EUR |
| Einstieg nach Ausbildung | 2.200-2.700 EUR |
| Mit Erfahrung (5+ Jahre) | 2.800-3.500 EUR |
| Verkaufsberater mit Provision | 3.000-5.000+ EUR |
Verkaufsberater mit Provision können deutlich mehr verdienen – 4.000-5.000 EUR und mehr sind bei guten Verkaufszahlen realistisch.
Karrierechancen
Verkaufsberater: Der klassische Weg nach der Ausbildung. Festgehalt plus Provision pro verkauftem Fahrzeug.
Serviceberater: Spezialisierung auf den Werkstattbereich. Kundenkontakt plus Technikverständnis.
Betriebswirt im Kfz-Gewerbe: Weiterbildung für Führungspositionen im Autohaus.
Automobilverkäufer-Zertifikat: Herstellerzertifizierung (BMW, Mercedes etc.) als Karriere-Booster.
Zukunftsaussichten
Die Branche wandelt sich durch Elektromobilität und Online-Verkauf. Automobilkaufleute die sich mit E-Autos, Online-Konfiguratoren und digitaler Kundenberatung auskennen, haben die besten Perspektiven. Der persönliche Kontakt bleibt trotz Digitalisierung wichtig – Beratung und Service sind nicht vollständig automatisierbar.