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Ladeinfrastruktur-Planer/in (E-Mobilität) in Mainz

Alles über den Beruf Ladeinfrastruktur-Planer/in (E-Mobilität) in Mainz: Gehalt, Aufgaben, Karrierechancen und aktuelle Stellenangebote.

3.8006.000 € / MonatStudium Elektrotechnik, Energietechnik, Verkehrsplanung oder Wirtschaftsingenieurwesen. Quereinstieg aus der Energiebranche möglich.Mainz, Rheinland-Pfalz
Berufsprofil

Ladeinfrastruktur-Planer sorgen dafür, dass Elektroautos überall geladen werden können. Sie planen den Ausbau von Ladestationen – an Autobahnen, in Innenstädten, auf Firmenparkplätzen und in Wohngebäuden. Der Beruf verbindet Elektrotechnik, Stadtplanung, Energiemanagement und Wirtschaftlichkeitsberechnung. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 eine Million öffentliche Ladepunkte zu haben – aktuell sind es rund 100.000. Dieser zehnfache Ausbau braucht tausende Planer, Ingenieure und Projektmanager. Gleichzeitig muss das Stromnetz die zusätzliche Last bewältigen: Wenn abends Millionen E-Autos gleichzeitig laden, braucht es intelligentes Lademanagement und Netzausbau. Ladeinfrastruktur-Planer arbeiten bei Energieversorgern (EnBW, E.ON, Vattenfall), Ladeinfrastruktur-Betreibern (Allego, Ionity, ChargePoint), Automobilherstellern (Mercedes, VW), Immobilienunternehmen, Kommunen und Ingenieurbüros.

Typische Aufgaben

  • 1Standortanalyse für Ladestationen (Verkehrsströme, Stromnetzkapazität, Wirtschaftlichkeit)
  • 2Technische Planung von AC- und DC-Ladestationen (bis 400 kW)
  • 3Netzanschlussplanung und Abstimmung mit dem Netzbetreiber
  • 4Lastmanagement und intelligentes Laden (Smart Charging, V2G)
  • 5Genehmigungsverfahren und Fördermittelbeantragung
  • 6Wirtschaftlichkeitsberechnung und Business Case für Investoren
  • 7Integration von Solarstrom und Batteriespeichern an Ladestandorten
  • 8Lademanagement-Software evaluieren und implementieren
  • 9Zusammenarbeit mit Bauunternehmen bei Installation
  • 10Monitoring und Optimierung bestehender Ladeinfrastruktur

Gefragte Kompetenzen

Elektrotechnik und LeistungselektronikEnergiewirtschaft und NetzplanungNormen und Vorschriften (DIN VDE, Ladesäulenverordnung, AFIR)Smart Charging und Vehicle-to-Grid (V2G)GIS und StandortanalyseProjektmanagement und FördermittelmanagementWirtschaftlichkeitsberechnung und FinanzmodelleKenntnisse der Ladestandards (CCS, CHAdeMO, MCS)Kommunikation mit Behörden und NetzbetreibernSoftware für Netzberechnung und Lastplanung

Arbeitsmarkt in Mainz

Explosives Wachstum. Die EU-Verordnung AFIR (Alternative Fuels Infrastructure Regulation) schreibt den Ausbau von Ladeinfrastruktur verpflichtend vor. Fördermittel fließen in Milliardenhöhe. Energieversorger, Ladeanbieter, Automobilhersteller und Kommunen suchen dringend Planer und Ingenieure. Die Gehälter steigen, weil der Wettbewerb um Fachkräfte intensiv ist. Besonders gefragt: Planer die sowohl die Elektrotechnik als auch die Wirtschaftlichkeit verstehen.

Lebenshaltung

Hoch

ÖPNV

MVG betreibt Straßenbahn und Busse. S-Bahn und Regionalbahn nach Frankfurt und Wiesbaden. RMV/RNN-Verbund. Gute Anbindung an Frankfurter Flughafen.

Karrierepfade

  • Projektleiter/in Ladeinfrastruktur
  • Head of E-Mobility Infrastructure
  • Chief Technology Officer bei Ladeanbieter
  • Berater/in E-Mobilität
  • Gründung eines Ladeinfrastruktur-Unternehmens
  • Kommunale Verkehrsplanung E-Mobilität

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