Schulbegleiter unterstützen Kinder und Jugendliche mit Behinderung oder besonderem Förderbedarf im Schulalltag. Sie helfen bei der Inklusion, begleiten im Unterricht, auf dem Schulhof und bei Ausflügen. Der Beruf ist durch die Inklusion stark gewachsen und gesellschaftlich wichtig. Schulbegleiter arbeiten 1:1 mit einem Kind zusammen und sind oft eine entscheidende Bezugsperson. Die formalen Einstiegshürden sind gering – viele Quereinsteiger finden hier einen Berufseinstieg im sozialen Bereich. Die Bezahlung ist allerdings unterdurchschnittlich, und die Verträge sind oft befristet (ans Schuljahr gebunden).
Schulzeit: Morgens das Kind an der Schule empfangen, im Unterricht neben dem Kind sitzen, bei Aufgaben helfen, bei der Kommunikation mit Mitschülern unterstützen. In der Pause: Begleitung auf dem Schulhof, soziale Kontakte fördern, Konflikte moderieren. Nachmittags (bei Ganztag): Hausaufgabenbetreuung, AG-Begleitung. Nach Schulschluss: Übergabegespräch mit der Lehrkraft, Dokumentation. Die Arbeit ist nah am Kind und oft sehr bereichernd.
Die Inklusion an Schulen schafft enormen Bedarf an Schulbegleitern. Jugendämter und freie Träger (Lebenshilfe, Caritas, Diakonie) suchen permanent. Der Einstieg ist auch ohne formale Qualifikation möglich, pädagogische Vorerfahrung ist aber von Vorteil. Die Bezahlung ist leider niedrig (oft nur Mindestlohn), verbessert sich aber mit Qualifikation. Viele Schulbegleiter nutzen den Beruf als Einstieg in eine pädagogische Ausbildung.