Robotik-Ingenieure entwickeln, programmieren und implementieren Robotersysteme für Industrie, Logistik, Medizin und Service. Von Industrierobotern in der Automobilfertigung über Chirurgieroboter bis zu autonomen Drohnen – die Robotik ist eines der innovativsten Ingenieursfelder. Der Beruf verbindet Mechanik, Elektronik, Informatik und KI. Deutschland ist nach Japan und den USA der drittgrößte Robotik-Markt der Welt, mit Unternehmen wie KUKA, ABB, Festo und Siemens. Die Nachfrage nach Robotik-Ingenieuren steigt durch Automatisierung, Industrie 4.0 und den demografischen Wandel (weniger Arbeitskräfte = mehr Roboter).
Im Labor: Roboterzelle aufbauen, Greifer testen, Sensoren kalibrieren. Am Computer: Roboter offline programmieren, Simulation durchlaufen lassen, Bahnplanung optimieren. Beim Kunden: Roboter in Betrieb nehmen, Bediener schulen, Zykluszeit optimieren. Die Arbeit ist eine Mischung aus Schreibtisch und Werkstatt, Theorie und Praxis.
Die Robotik-Branche wächst weltweit. In Deutschland sind KUKA, ABB, Festo, Siemens und hunderte Startups aktiv. Der Fachkräftemangel ist real – gute Robotik-Ingenieure können sich ihren Job aussuchen. Die Gehälter sind überdurchschnittlich hoch. Zukunftsthemen: Cobots, autonome mobile Roboter (AMR), Servicerobotik und KI-gesteuerte Automatisierung.