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Rettungssanitäter/in

2.6003.500 € / MonatAusbildungGesundheit & Medizin
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Berufsprofil

Rettungssanitäter/innen sind oft die Ersten am Einsatzort und leisten lebensrettende Erstversorgung bei medizinischen Notfällen, Unfällen und akuten Erkrankungen. Sie fahren Rettungswagen und Krankentransporte, sichern Vitalfunktionen und betreuen Patient/innen bis zur Übergabe im Krankenhaus. Die Ausbildung umfasst mehrere Monate theoretischen Unterricht, Klinikpraktikum und Rettungswachenpraktikum. Rettungssanitäter/innen arbeiten bei Rettungsdiensten, Feuerwehren und Hilfsorganisationen wie dem DRK, der Johanniter-Unfall-Hilfe oder dem Malteser Hilfsdienst. Der Beruf erfordert schnelle Entscheidungsfähigkeit, körperliche Fitness und die Fähigkeit, auch unter extremem Druck professionell zu handeln.

Typische Aufgaben

  • 1Einsatzfahrten zu Notfällen und Durchführung der Erstversorgung
  • 2Überwachung und Sicherung der Vitalfunktionen
  • 3Assistenz des Notarztes oder Notfallsanitäters bei Reanimationen
  • 4Qualifizierter Krankentransport und Patientenbetreuung
  • 5Dokumentation von Einsätzen und Patientendaten
  • 6Pflege und Überprüfung der medizinischen Ausstattung
  • 7Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Notärzten

Gefragte Kompetenzen

Medizinisches Notfallwissen und Erste-Hilfe-KompetenzSchnelle Entscheidungsfähigkeit unter DruckKörperliche Fitness und BelastbarkeitPsychische Stabilität und StressresistenzTeamfähigkeit und KommunikationsstärkeFührerschein Klasse C1 (für Rettungswagen)Empathie im Umgang mit Patient/innen und Angehörigen

Karrierepfade

  • Weiterbildung zum/zur Notfallsanitäter/in
  • Lehrrettungsassistent/in und Ausbilder/in
  • Wachleiter/in im Rettungsdienst
  • Studium Rettungsingenieurwesen oder Notfallmedizin
  • Einsatz im Katastrophenschutz

Typischer Arbeitstag

Der Dienst beginnt mit der Übernahme des Rettungswagens, der Funktionsprüfung aller Geräte und der Übergabe von der vorherigen Schicht. Zwischen den Einsätzen werden Protokolle geschrieben, Materialien aufgefüllt und Fortbildungen absolviert. Bei einem Notruf geht es schnell: Ausrücken, Erstversorgung am Einsatzort, Transport ins Krankenhaus und Übergabe an die Klinik. Schichtdienste von 12 oder 24 Stunden sind üblich, wobei ruhige Phasen und hochintensive Einsätze sich abwechseln.

Arbeitsmarkt & Zukunftsaussichten

Der Rettungsdienst sucht bundesweit dringend qualifizierte Fachkräfte, insbesondere seit der Einführung des Notfallsanitätergesetzes, das die Anforderungen an die Qualifikation erhöht hat. Die steigende Zahl an Einsätzen und der gesellschaftliche Anspruch an schnelle medizinische Hilfe sorgen für eine anhaltend hohe Nachfrage. Die Vergütung ist im öffentlichen Dienst tariflich geregelt und bietet Zulagen für Schicht-, Nacht- und Wochenenddienste. Die Aufstiegsmöglichkeiten zum Notfallsanitäter verbessern Gehalt und Karrierechancen erheblich.

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