Podcast-Produzenten planen, produzieren und veröffentlichen Podcasts – eines der am schnellsten wachsenden Medienformate weltweit. Sie kümmern sich um Konzeption, Aufnahme, Schnitt, Sound Design und Vermarktung. Der Beruf ist neu, wachsend und bietet vielfältige Einstiegsmöglichkeiten – vom Corporate Podcast über True Crime bis zum Interview-Format. Viele Podcast-Produzenten arbeiten freiberuflich oder gründen eigene Produktionsfirmen. Die Einstiegshürden sind niedrig (ein Mikrofon und eine DAW reichen), aber professionelle Qualität erfordert Erfahrung und Equipment.
Morgens: Themenrecherche, Interview-Fragen vorbereiten. Vormittags: Aufnahme – 60-90 Minuten Interview mit Gast (im Studio oder Remote). Nachmittags: Schnitt und Postproduktion – Versprecher rausschneiden, Musik und Jingles einfügen, Lautstärke normalisieren. Abends: Show Notes schreiben, Episode auf Plattformen hochladen, Social Media Promotion planen. Kreative, selbstbestimmte Arbeit.
Podcasting wächst zweistellig. Unternehmen entdecken Corporate Podcasts, Medienhäuser bauen Audio-Abteilungen aus, und unabhängige Podcaster professionalisieren sich. Die Nachfrage nach Produzenten steigt. Freelancer verdienen 500-1.500 EUR pro Episode. Festanstellungen bei Podcast-Labels (Podimo, Spotify, ARD) bieten stabile Gehälter.