Orgelbauer bauen, restaurieren und stimmen Kirchenorgeln und Konzertorgeln. Eine der ältesten und anspruchsvollsten Handwerkskünste – 2017 wurde der deutsche Orgelbau zum UNESCO-Kulturerbe erklärt. Jede Orgel ist ein Unikat mit hunderten bis tausenden Pfeifen aus Zinn, Blei und Holz. Der Beruf verbindet Metallbearbeitung, Holzarbeit, Pneumatik, Elektronik und Musik. Es gibt nur wenige Dutzend Orgelbau-Werkstätten in Deutschland – wer den Beruf ergreift, hat einen absoluten Nischenvorteil.
In der Werkstatt: Pfeifen gießen und formen, Windlade konstruieren, Holzteile anfertigen. In der Kirche: Orgel aufbauen, intonieren (jedem Ton den richtigen Klang geben), stimmen. Wochen bis Monate pro Projekt.
Extremer Nischenberuf mit weltweit wenigen Werkstätten. Kirchengemeinden und Konzertsäle sind die Kunden. Restaurierungsaufträge für historische Orgeln sind lukrativ. UNESCO-Anerkennung stärkt das Prestige.