Growth Hacker nutzen kreative, datengetriebene Strategien um Produkte schnell zu skalieren – oft mit minimalem Budget. Sie kombinieren Marketing, Produktentwicklung und Datenanalyse zu einem interdisziplinären Ansatz. Der Begriff wurde 2010 von Sean Ellis (Dropbox) geprägt. Growth Hacking ist keine Marketing-Methode sondern eine Denkweise: Hypothesen aufstellen, schnell testen, messen, skalieren oder verwerfen. Der Fokus liegt auf der einen Metrik die gerade am wichtigsten ist ('North Star Metric').
Sprint-Woche: Montag: 5 Experiment-Hypothesen aufstellen ('Wenn wir die Signup-Page um ein Testimonial ergänzen, steigt die Conversion um 10%'). Dienstag: Experimente aufsetzen (A/B-Tests, Landing Pages, Email-Varianten). Mittwoch-Freitag: Ergebnisse messen. 1 Experiment zeigt signifikante Verbesserung → skalieren. 4 verworfen. Nächste Woche: 5 neue Hypothesen. Der Rhythmus ist: Idee → Test → Daten → Entscheidung.
Growth Hacking ist besonders in Startups und Scale-ups gefragt. Aber auch Konzerne bauen Growth-Teams auf. Die Nachfrage steigt mit der Verbreitung von Product-Led-Growth-Modellen. Gehälter variieren stark: Startups weniger, Scale-ups und US-Firmen (remote) deutlich mehr.