Ergotherapeut/innen helfen Menschen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im Alltag, im Beruf und in der Freizeit wiederzuerlangen oder zu verbessern. Sie behandeln Patient/innen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen – vom Kind mit Entwicklungsverzögerung bis zum Schlaganfallpatienten. Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann an Berufsfachschulen oder als duales Studium absolviert werden. Ergotherapeut/innen arbeiten in Praxen, Kliniken, Rehazentren, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Der ganzheitliche Ansatz der Ergotherapie, der den Menschen in seinem gesamten Lebensumfeld betrachtet, macht diesen Beruf besonders sinnstiftend.
Der Arbeitstag beginnt mit der Sichtung der Tagesplanung und der Vorbereitung der Therapiematerialien. In 30- bis 60-minütigen Einzelsitzungen arbeiten Ergotherapeut/innen mit Patient/innen an deren individuellen Therapiezielen – sei es Feinmotorik, Alltagstraining oder kognitive Übungen. Zwischendurch finden Elterngespräche, Teambesprechungen und Dokumentationsarbeiten statt. In Kliniken kommen Gruppentherapien und interdisziplinäre Fallbesprechungen hinzu.
Die Nachfrage nach Ergotherapeut/innen ist hoch und steigt weiter, da die Behandlung von neurologischen Erkrankungen, Demenz und kindlichen Entwicklungsstörungen zunimmt. In vielen Regionen übersteigt die Nachfrage das Angebot an Fachkräften deutlich. Die Vergütung hat sich durch Tariferhöhungen und den gestiegenen Stellenwert der Ergotherapie verbessert. Die Selbstständigkeit mit eigener Praxis bietet zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven.
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PerZukunft Arbeitsvermittlung GmbH&Co.KG
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